LIFE-COACHING

Was ist Life-Coaching?

Im Frühling

pflanzen wir junge Blumenpflänzchen in gute Erde.
Vielleicht in die beste, die es zu kaufen gab.
Wir nehmen Steckerl und Steinchen aus der Erde,
wir drücken die Pflänzchen sanft in Erde,
wir gießen angemessen – nicht zu wenig und nicht zu viel –
wir düngen angemessen – nicht zu wenig und nicht zu viel –
und wozu?

Damit unsere Pflänzchen stark werden – dem Wind und Wetter trotzen können.

Damit sie sich voll entfalten können,
damit sie uns dann erfreuen,
mit ihren Farben, ihren Formen, ihrem Duft
kraftvoll, reich und bunt.

Und wir?

In welcher Erde sitzen wir?
Jetzt – erwachsen wie wir sind – haben wir es in der Hand –
wie viele Steine und Steckerl sind in unsere Erde?
Wer düngt uns? Und für wen sind wir Dünger?
Erlauben wir uns ein vollständiges Aufblühen
unserer eigenen Kraft, Farben, Formen und unseres Duftes?
Mit all den Geschenken, die wir mit auf den Weg bekommen haben –
erlauben wir uns in der Fülle reif zu werden?
Erlauben wir uns Steine und Steckerl zu entfernen,
damit wir und unsere Lieben das Beste aus ihrem Leben machen können?

In den letzten Jahrzehnten haben sich einige sehr wirkungsvolle Methoden der Persönlichkeitsentfaltung herauskristallisiert, die uns dabei unterstützen, unsere „Steine und Steckerl“ zu entfernen. Eine neugierige Reise in das eigene Land, lohnt sich immer – in jedem Alter. Diese Reise ist die Basis für die Entdeckung und volle Entfaltung der eigenen Möglichkeiten sowie für ein erfülltes Leben.

Unangenehme Gefühle wie Ärger, Traurigkeit, Angst, Schmerz gehören zu unserem Leben. Manchmal sind sie zu viel, behindern uns oder machen uns ohnmächtig. Dann geht es einerseits darum, die Zusammenhänge klar sehen zu können und andererseits um den „Einbau“ einer Kontrolle/ eines Reglers, um die eigene Handlungsfähigkeit und Selbstwirksamkeit wiederzugewinnen.

Es muss nicht lange dauern. Und es macht einen Unterschied. Die Natur hat auch für uns gut und vielfältig vorgesorgt. Oft besser als wir denken. Unser Gehirn ist ein wunderbares Organ. Auch lang Gewohntes lässt sich mit einer Begleitung in Sicherheit und Geborgenheit klären und verändern und das erleichtert. Das gute Gefühl, etwas für sich selbst getan zu haben, lohnt sich immer und beschenkt die uns wertvollen Menschen und auch die nachfolgenden Generationen,

Lassen Sie sich überraschen!

Ich mache meine Beratungen auch in Englisch.

   Drei fachliche Grundprinzipien:

Die Struktur konstruktiver Lösungen – Intrinergy oder das Walt Disney Prinzip

Intrinergy Prozess (mit freundlicher Genehmigung von Trinergy International)

Wollen wir Konflikte – egal ob in uns oder mit anderen – konstruktiv lösen, hilft uns eine dahinter liegende Struktur. Das Zusammenspiel unserer Persönlichkeitsanteile und die Richtung sind dabei entscheidend. Jeder Mensch trägt kreative Anteile (Muse), Umsetzer-Anteile (Macher) und bewertende Anteile (Mentor) in sich. Walt Disney hatte für jeden Anteil sogar ein eigenes Zimmer gehabt: Ein gemütliches – ohne Telefon, in dem er „Brainstorming“ betrieb, das heißt, dass alle Ideen willkommen sind und – wichtig – in diesem Stadium nicht bewertet werden; ein Zimmer mit Telefon und Fax, um erste Schritte der Umsetzung zu machen und ein drittes Zimmer mit offenem Kamin und Pfeife zum Sinnieren, zum Nachdenken, ob sich die neue Filmidee stimmig anfühlt und auch für andere passt. Wenn Probleme auftauchten, dann geht es wieder in eine neue Runde: Ideen, Umsetzung und Check.

Bei dieser effektiven Vorgehensweise ist die Richtung entscheidend. Auch beim Ideenentwickeln in Gruppen hat sich diese Struktur bewährt. Sie ist die Basis der Drama-Umkehr und die Basis wenn es um wichtige Entscheidungen des eigenen Lebens betreffend Job, Partnerschaft oder Kinder geht. Und sie ist die Basis für unzählige, sehr effektive Veränderungsprozesse.

Lassen Sie sich überraschen!

Der natürliche Lernzyklus nach Prof. Gerald Hüther und die Gehirnforschung

Prof. Dr. Gerald Hüther (Neurobiologe und Mediziner, Göttingen) prägte den Begriff des „Natürlichen Lernzyklus“. Er ist nicht nur die Basis für all unseres Lernens sondern auch für unsere Beziehungsfähigkeit. Warum?

Jedes Kind kommt mit zwei Grundbedürfnissen auf die Welt: selbstständig zu werden und verbunden zu bleiben. Das heißt, jedes Kind wagt es, in die Welt hinausgehen und sie zu entdecken, wenn es Geborgenheit und Sicherheit erlebt hat.

Aus dieser Sicherheit heraus beginnt alles bei der Neugier und der Auswahl einer Herausforderung. Wie haben wir gehen gelernt? Raufziehen – stehen und wackeln – probieren – hinplumpsen – und wieder neu probieren. Das Gehirn lernt durch diese Versuche eine immer genauere Steuerung des Bewegungsablaufes. Irgendwann klappen dann die ersten Schritte = die selbst gewählte Herausforderung wurde erfolgreich bewältigt!

Das führt zu einem Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten = Selbstvertrauen. Und führt weiter zu neuen positiven Erwartungen – neuen Versuchen – neuen Erfolgen. Dieser positive Ablauf beschenkt uns – neben Selbstvertrauen und Lust etwas Neues auszuprobieren – mit Begeisterung. Das ist Lernen und Entdecken im besten und natürlichen Sinne. Dadurch entsteht auch die Lust etwas zu Erschaffen oder Umzusetzen.

Natürlicher Lernzyklus nach G. Hüther
(erstellt nach der Grafik im Teil für Erwachsene in „Gehirnforschung für Kinder“ G. Hüther & I. Michels)

Diese natürliche Freude am Entdecken und Lernen ist auch die Basis für unsere Beziehungen. Mit Neugierde und positiven Erwartungen machen wir uns auf, einen Partner zu „entdecken“ – und uns auf einander einzulassen.

Auch Computerspiele machen sich dieses Bedürfnis nach Neuem und nach Bestätigung zu Nutze. Mit dem Unterschied, dass sie nicht das Ziel haben, etwas zu erschaffen sondern zu mehr Konsumation verführen. Die Prozesse im Gehirn und die Auswirkungen auf die Gehirnentwicklung sind heutzutage schon gut untersucht. Wissenswertes dazu im Vortrag „Digitale Medien“ (link)

Gehirnforschung und andere wissenschaftliche Grundlagen:
In den letzten Jahrzehnten haben viele Erkenntnisse der Gehirnforschung zu einer vielfältigen Bereicherung in der psychologischen Beratung geführt. Vor allem die Entdeckung der Spiegelneuronen war bahnbrechend. Einige ausgewählte Beispiele finden sich in der Literaturliste.

Viele Erkenntnisse aus den Bereichen der Neurobiologie, der Psychobiologie (z.B. die Wirkung der Hormone auf unser Verhalten und unsere Emotionen) und der vergleichenden Ethologe (Verhaltensforschung) fließen in meine Vorträge, Seminare (link) und Life-Coachings ein. Ich verwende ausschließlich ausgewählte und erprobte Prozesse für meine Klientinnen und Klienten im Dienste der Entfaltung ihres inneren Reichtums und ihrer Möglichkeiten.

Seminare / Vorträge 
über mich

Ausgewählte Literatur

  • Bauer Joachim (2006): Warum ich fühle, was du fühlst – Intuitive Kommunikation und das Geheimnis der Spiegelneurone – Heyne Verlag
  • Eibl-Eibesfeldt Irenäus (1999) Grundriss der vergleichenden Verhaltensforschung – Blank Media
  • Hüther Gerald (2010): Bedienungsanleitung für ein menschliches Gehirn – Vandenhoeck & Ruprecht Verlag
  • Hüther Gerald und Michels Inge (2009) Gehirnforschung für Kinder – Kösel Verlag
  • Kardaras Nicholas (2016): Glow Kids – How Screen Addiction is Hijacking our Kids – and how to Break the Trance – St. Martin’s Press New York
  • Lorenz Konrad (1983) Das Wirkungsgefüge der Natur – Serie Piper
  • Perkop Jirina und Hüther Gerald (2006): Auf Schatzsuche bei unseren Kindern! – Ein Entdeckungsbuch für neugierige Erwachsene – Kösel Verlag
  • Spitzer Manfred (2012): Digitale Demenz – Wie wir uns und unsere Kinder um den Verstand bringen – Droemer Verlag / auch auf DVD erhältlich

In Frieden mit der Vergangenheit leben – in Würde und Kraft

Manchmal tauchen Gefühle und Fragen auf wie zum Beispiel:
Wo gehöre ich hin? Wo ist mein Platz? In meiner Familie fühle ich mich irgendwie fremd.
Ich kenn mich in mir nicht aus – wer bin ich eigentlich (genau)?
Ich habe das Gefühl, jemand oder etwas fehlt.
Ich finde keinen richtigen Halt, schwebe über dem Boden, bin irgendwie nicht richtig angekommen.
Ich sehne mich nach einer innigen Beziehung. Aber so nahe halt ich‘s einfach nicht aus – da brauche ich schnell wieder meinen Abstand, brauche wieder meine Freiheit. Usw.

Solche oder ähnliche Fragen sind ganz essentiell und tief im Inneren angesiedelt – oft so vertraut, dass wir nicht darüber nachdenken. Wir sind wie ein Gefäß, in das anfangs unsere Eltern und Bezugspersonen Liebe, viele Gefühle und viele Worte einfüllen. Manchmal – aus den verschiedensten Gründen – hat der Boden unseres Gefäßes ein Loch oder mehrere Löcher. Wenn zum Beispiel die erhaltene Zuneigung und Liebe durch diese Löcher wieder abfließt, fühlen wir uns manchmal ungeliebt und leer. Dann gilt es, als erstes zu klären, wodurch diese Löcher entstanden sind, und wie sie sich verschließen lassen. Erst dann finden wir zu uns selbst, können die eigenen Geschenke auspacken, Geschenke annehmen und uns voll entfalten. Und erst dann haben wir richtig Platz für andere Menschen. Zur Freude aller. Und zur Freude unserer Kinder und Enkel.

Die SDI Prinzipen (Systemisch dynamische Interventionen) sind dabei ein wesentlicher Baustein meiner Life-Coachings. Mit ihnen lässt sich die Ursache – oft auch von psychosomatischen Erkrankungen – entdecken. Sie werden Zusammenhänge erkennen und nachvollziehen können. Die dadurch entstehende Entlastung werden Sie deutlich spüren. Mit dieser Klarheit können Sie bewusst neue Entscheidungen treffen und tiefere Beziehungen aufbauen. Sie können Ihr Leben in der eignen Kraft und Würde gestalten. Ein Coaching zur Entfaltung eines lebendigen Lebens und der eigenen Möglichkeiten.

Das ist ein Geschenk an uns und an unsere Kinder, damit wir und unsere Kinder frei und kraftvoll die eigenen Wege gehen können.